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„KISS YOUR KARMA.“

Liebe Freunde, Verwandte, Bekannte und Kollegen. Vor ungefähr 9 Monaten (!) schrieb ich den letzten Eintrag in der Rubrik „Was macht eigentlich Kim?“. Seitdem nahm mich das Leben mit auf einen High-Speed-Trip. Erinnert Ihr Euch noch an diesen letzten grandiosen Sommer und Herbst? Mein Zug ging zunächst nach Dänemark. Wir hatten ein zweites und beispielloses Surf Camp im hohen Norden (SURF CLUB ALTONA). Der skandinavische Traumsommer bescherte uns sehr ausgelassene Tage am Strand. Im Gegensatz zum ersten Camp waren wir dieses mal etwas besser organisiert (Danke dafür auch an Katharina!). Auch konnte ich zumindest eine Art „Konzept“ erkennen. Es lautet, „habe Vertrauen in dich selbst und in die Gruppe“. Auf diesem Wege sahen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene wachsen. Alles veränderte sich. Körpersprache, Ausdruck und Aura. Ein unvergessliches Highlight war die Bunkerbemalung. Eine spontane Idee von Verena, der wir professionell sehr gerne gefolgt sind. Auch Marions Yoga-Stunden und Steffens Strandspaziergang „Achtsamkeit“, sowie das sensationelle Abschlussfest bleiben in sehr guter Erinnerung. Nach Dänemark kamen 2,5 Wochen Portugal. Für mich eine pure Meditation. Mein Tag begann mit Garten- und Hausarbeiten, bis es zu heiß wurde. Danach ab an den Strand und surfen, surfen, surfen. Abends mit Freunden grillen und früh ins Bett. OM. Kaum zurück durfte ich 2 Tage lang präsentieren. Es war eine Abschlussarbeit für den Vorstand einer sehr großen Spirituosenfirma, die ich gemeinsam mit dem Marketing über 6 bis 7 Workshops entwickelt habe. Themen: Wie gelingt ein neuer Führungsansatz auf Basis des definierten Archetypen und wie sollten Prozesse im Marketing/Team Deutschland strukturiert und organisiert sein. Lief super und jetzt gehen wir an die Konkretisierung. Bevor die magische Segelreise mit Sven nach West-Schweden startete, mussten noch diverse Arbeiten erledigt werden. Pitch-Unterstützungen, Testimonial-Profiling, Workshops zu den Themen Markenbestimmung und Führung, sowie einzelne Mentoring-Sessions. Sehr viel Freude machte und macht mir die Arbeit für und mit der Führung von Wormland. Und dann, so gegen Mitte September, startete „mein“ Segeltrip. Wir legten in Kappeln ab und segelten bei guten 7 Windstärken rauf nach Dänemark. Bereits in der zweiten Nacht sah ich Klabautermänner, neugierige Wellen und so vieles mehr. Durch die Nacht zu rauschen und zu wissen, dass dich nur 2m von dem sicheren Tod trennen, ist eine bemerkenswerte Erfahrung. Dann erreichten wir „die Lotseninsel“. Selten fühlte ich mich so geborgen und durfte ein tolles schwedisches Lebensgefühl kennenlernen. Auch das Wetter war mit uns. Über 20 Grad, Sonne und nach der anfänglichen Flaute, sehr guter Wind. Sven und ich haben einfach mal das Leben gefeiert. Auf dem Weg zur „goldenen Schäre“ saß ich im Bugkorb, hörte Musik und sah die ganze Pracht des Lebens vor mir. Und ja, ich gebe es zu, ich habe geheult wie ein Schlosshund. Auf dem Rückweg gab es dann doch noch Sturm im Kattegat und ich wurde nach etlichen Stunden dann sehr ruhig. Kopenhagen war nicht nur das Ende der Reise, sondern auch fast unser Ende. Der Stadtteil „Christiana“ feierte Geburtstag.... Nach dieser Reise musste ich lebensverändernde Entscheidungen fällen, die sehr, sehr gut waren. Auch dank meines Wissens über Veränderungsprozesse, dem Studium von Joseph Campbell („Heldenreise“) und der Unterstützung meiner unschätzbaren Freunde ist diese Transformation gelungen. Vielleicht einer meiner Besten.

Im November folgte ich dem Ruf von dem Deep Democracy Institute und gönnte mir drei Tage Fortbildung in München. Es ging u.a. um Beziehungen und Führung. Scheinbar meine Themen. In den letzten Monaten des Jahres 2014 habe ich unfassbar viel gearbeitet. Dabei durfte ich u.a. die Schubert GmbH in der Nähe von Stuttgart kennenlernen. Diese Magier entwickeln und produzieren u.a. Verpackungsmaschinen, die bestimmt die besten der Welt sind. Hier konnte ich der Führung bei der Generationsübernahme helfen. Ich lote ja immer noch die hohe Wirksamkeit des „Archetypenansatzes“ aus, aber wie gut es der Führung auch diesem Falle nützt, war auch für mich neu. Die Versöhnung mit dem Familienerbe und die gleichzeitig visionäre Kraft rocken! Führung über ein tiefes Verständnis der Unternehmenskultur, würde ich es nennen.

Dieses Jahr 2014 brauchte einen gebührenden Abschluss. Und so ging es für 8 Tage nach London. Yeah, we had so much fun! Für Naemi war es der erste London-Trip und durch die Augen von „Anfängern“ zu schauen macht einfach Spaß. Ich hörte Big Ben 12 mal schlagen und sah zur Begrüßung von 2015 ein spektakuläres Feuerwerk vor dem London Eye. Hurra! Der Januar und der Februar waren sehr arbeitsreich. Zu den bestehenden Mandaten kamen noch das MeridianSpa, ein Chemieunternehmen aus Norderstedt, framtid und das ambulante Kinderhospiz Familienhafen e.V. dazu. Zusätzlich stehe ich noch ausgesuchten Agenturen zur Seite. Parallel arbeite ich intensiv an der Verbesserung des Archetypenkonzepts mit dem DAS WERTEHAUS, werde zu Workshops hinzugebucht und plane eigene Angebote. Meine Arbeit hat sich inhaltlich stark verändert in den letzten Jahren. Ich werde immer stärker in die Themen Führung und Veränderung hineingezogen. Meine Rolle ist die eines Mentors, der Veränderungen moderiert und begleitet. Im Kern geht es immer um die gleiche Aufgabe. Stell dich deinen tiefsten Ängsten, akzeptiere die Vergangenheit und du wirst den ganzen Reichtum deines Schicksals erkennen und genießen. Klingt sehr einfach, ist es aber nicht. Naemi nannte diesen Prozess intuitiv „Kiss your Karma“ und malte ein Bild dazu. Viel Weisheit. Eine andere Weisheit durfte ich von dem dreijährigen Janne lernen. Wir saßen in den Bergen und hatten ein Picknick im Schnee. Janne stand auf und ging einfach. Seine älteste Schwester fragte ihn, „Wohin gehst Du, Janne!“. Janne schaute sich nicht einmal um und antwortete leicht genervt, „Ich gehe einfach“. Genau das möchte ich mir jeden Tag selber sagen. „Ich gehe einfach“.

Ich schreibe diese Zeilen auf einem Steg, am Gardasee, in Sirmione. Hinter mir liegen eine Woche snowboarden in den Dolomiten, ein paar Tage in Venedig und Verona. 16 Tage, in denen ich mein „ich gehe einfach“ üben durfte. Die Erkenntnisse nehme ich mit zurück nach Hamburg. Versprochen. Dort erwarten mich nicht nur Freunde, Bekannte, Verwandte und Kollegen, sondern auch noch ein tolles Geschenk des Lebens.

2015 ist für mich ein Rock-Jahr. Im Mai geht es mit Naemi eine Woche nach Portugal. Im Sommer kommt das nächste Surf Camp in Dänemark, noch mal 2 Wochen Portugal, ein Special-Surf Camp auf Sylt mit den Kindern des Familienhafen e.V., bevor ich mit Sven in die USA fliege. Ja, wir haben Tickets für das Burning Man-Festival!!!

Soon more.

Love&Peace from Kim

 







  

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