Facebook Share
-

„In den stürmischen Zeiten lernt man, wie gut man eigentlich steht"

Dieses Jahr 2016 ist ein wirkliches Krawalljahr für mich. Innere und äußere Prozesse sind notwendig und bringen viel Licht und auch Schatten mit sich. Keine Sorge, das ist kein Gejammer. Dafür bin ich viel zu optimistisch und habe wenig Sorge vor Veränderungen. Anfang des Jahres löste sich ein Mandat für ein Chemieunternehmen im Norden von Hamburg in Luft auf. Bis heute gab es kein Feedback dazu. Der sehr intensive Identitäts- und Markenprozess für das MeridianSpa stoppte im Anschluss an eine sehr erfolgreiche Investorenpräsentation. Alle Hürden waren überwunden und dann war der Prozess am Ende. Von diesen Ereignissen gab es dieses Jahr gleich noch zwei mehr. Joseph Campbell würde das so beschreiben: Der „Held“ bekommt einen Ruf zur Veränderung und gelangt nach vielen Vorbereitungen an ein Tor, hinter dem die unbekannte Welt liegt. Vor diesem Tor stehen Torwächter, die dem Helden seine tiefsten Ängste spiegeln und ihm oder ihr davon abraten weiter zu gehen. Kehrt der „Held“ um, verfügt er oder sie noch nicht über die notwendigen Ressourcen, um das Abenteuer zu bestehen. Einige Führungskräfte drängen auf diesen Schritt, aber im entscheidenden Moment fehlt noch etwas. Die Reise kann noch nicht angetreten werden. Dann ist es klug noch einmal umzukehren und sich neu zu wappnen.

Diese Situationen waren 2016 häufig für mich zu beobachten. Ich sah und sehe viele Menschen in notwendigen Veränderungen, aber die Ressourcen fehlen. Das erzeugt bei einigen Frustration, Schuld und Scham. Ein innerer Kritiker sieht sich bestätigt und vertreibt den Rest Mut, der noch da war. Keine Sorge, der Zeitpunkt wird schon noch kommen und die Vorbereitungen waren nicht umsonst!

Es gab und gibt auch viele andere Beispiele. So darf ich für Hapag Lloyd Cruises an den Einzelpositionierungen und dem Dachmarkenkonstrukt arbeiten. Eine sehr bereichernde Arbeit, die ich auch im Auftrag der tollen Agentur H4 aus Hamburg machen darf. Unvergleichlich war auch der Markenworkshop für Beck´s im Sommer. Da arbeiten tolle Menschen im Marketing! Aktuell stehe ich auch in einem tiefen Prozess mit dem Impressionen Versand aus Wedel. Gute Arbeit! Seit ein paar Monaten moderiere ich den Gründungsprozess von Table1 – einem  Agenturnetzwerk, das kein Agenturnetzwerk ist. Viel Spaß hat mir auch die Archetypenforschung und Marketingkonferenz für Schubert aus Crailsheim gemacht. Jessica Louis und ich entwickeln immer bessere Archetypenlandkarten für Marken. Aktuell gibt es noch weitere, kleinere Projektarbeiten und spannende Neuanfragen. Wir werden sehen.

Dieses Jahr habe ich auch viel Zeit mit dem WorldWorkLeadership-Training und dem Deep Democracy Institute verbracht, um meine Kompetenzen als Facilitator in Konflikten weiter zu stärken. Eine Arbeit, die ich mit meiner Freundin Marie zusammen mache. Die junge Frau ist auch ein absolutes Talent in Sachen Konfliktlösung.

Dann blicke ich zurück auf zwei herausfordernde und erfüllende Surfcamps in diesem Jahr. Anfang Mai ging es mit 8 Kindern und Jugendlichen für 5 Tage nach Sylt. Ende Juli folgten dann 2 Wochen mit 18 Kindern und Jugendlichen in Dänemark. Das letzte Jahr war eher ein Kuschelcamp. Dieses Jahr wurden wir tüchtig gefordert, was auch gut war. Der Surf Club Altona ist mittlerweile ein eingetragener Verein und 2017 ist bereits gebucht.

Ich bedanke mich bei allen Menschen, die mich dieses Jahr bislang begleitet haben. Entweder waren sie Rückenwind oder Lehrer in eigener Sache. Beides ist gut! Und: Das Jahr ist noch lange nicht vorbei!

 









  

Zurück