2009

Bisher firmierte ich unter „Freies Planning für freie Bürger“. Das war natürlich etwas flapsig gemeint. Heute brauche ich diese Zusätze nicht mehr. Ich heiße so, wie ich heiße. Und ich mache das, was ich am besten kann. Mitreißende Utopien für Marken und Menschen entwickeln.

 

    

2003

Meine Frau Steffi war im siebten Monat schwanger und studierte BWL in Hamburg. Und ich begann frei zu arbeiten. U.a. für den Spin-Off einer Unternehmensberatung aus dem St. Gallen Umfeld. Hinzu kamen die ersten Agenturbuchungen und ein toller Finanzdienstleister aus Hamburg (Truscon). Bis heute blicke ich auf ein paar hundert freie Jobs zurück, die mir meistens sehr viel Spaß gebracht haben. Ich war sechs Monate intern. Interims-Planner bei BBDO für Mars Petcare, Marketingverantwortlicher bei der Truscon und Urlaubsvertretung bei Grey Hamburg, auf den Marken Lucky Strike und Dunhill. Nebenbei habe ich ein neues Modell zum Management von Marken entwickelt. Das Markenbedeutungsspiel©.

    

2002

Nach sechs Monaten Indonesien kam ich zurück und war Director of strategic Planning bei der Economia. Der heimliche Auftrag hieß, „mach den Laden fit für die Gegenwart“. Also baute ich das Planning auf, half zwei große Kunden zu gewinnen (Diebels, Berentzen) und baute die Agentur dezent um. Irgendwann ging es nur noch um Politik, Seilschaften und Macht, was mich immer mehr von meiner inhaltlichen Arbeit entfernte. Ich hinterließ einen Zettel auf meinem Schreibtisch. Dort stand geschrieben: „Gone surfing“.

    

 

1998 

Schön war es! Wir saßen mit bis zu 15 Mitarbeitern im Jungfrauenthal und arbeiteten als integrative Full-Service-Agentur. Von Onlineplattformen für ein Car-Leasing Unternehmen, über intern. Audi, bis hin zu Jugendmarketing für 8x4 und Leadfunktion für Osborne-Brandy reichten die Aufträge. Nebenbei durfte ich noch für zwei Jahre im BBDO ThinkTank mitarbeiten und den Zusammenhang zwischen Gottwerden und Konsum erläutern. Dann waren meine Batterien etwas arg leer. 

 

    

 

1997 

Anna-Luise Pielsticker zog es zu Unilever und ich wurde an Stein Promotions verkauft. Eigentlich wollte ich da ja nur lässig ein paar BTL-Konzepte tippen und die Magisterarbeit endlich schreiben. Daraus wurde nichts. Stattdessen schrieb ich ca. 1 Mio Konzepte, zu denen die klassischen Agenturen zu träge waren. Mit stetigem Erfolg, sollte ich noch enger in die Organisation eingebunden werden. Anstatt dessen gründete ich die C&C-Abteilung und setzte mich ab.

 

    

 

1996 

Konzept/Beratung in der kleinen Agentur Pielsticker strategische Kommunikation. Meisterleistung: Die Neuorganisation des Marketings und des Vertriebs von Bacardi nicht hinbekommen zu haben. Learning: Wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt...

 

    

1995 

Zunächst Praktikant in der Agentur Forecast. Dann Texter/Konzeptioner. Gerne eingesetzt für die West und für Jack Daniel`s. Insbesondere Bacardi/Jack Daniel`s kam in den Genuß von seltstrefferentiellen Systemen zur Gewinnung von Brand Ambassadors. 

 

    

1990

Studium der angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg. Schwerpunkte: BWL, Sprache und Kommunikation, Tourismusmarketing, Grundlagen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Ein wenig von allem. Zwischendrin: Wellenreit- und Snowboardlehrer, Aushilfsmodel, Kellner, Mitgründer Fuckin Wave Company und Mitherausgeber der Gefrierbrand (Surf-Fanzine).