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Geboren, am 30.09.68, in Schleswig.
Eine wunderbare Freundin und eine tolle Tochter.

 

 

2016

Seit über einem Jahr habe ich mein Büro im Betahaus, in der Eifflerstrasse 43 bezogen. Dort teile ich mir einen hübschen, kleinen Raum mit Hana (http://hanasedelmayer.de/_web/) und Jessica (http://jessicalouis.de). Mit Jessica arbeite ich auch intensiv an dem Thema Archetypen, und sie ist wohl die Designerin mit dem tiefsten Verständnis für diesen Ansatz. Zusammen haben wir einige Jobs gemeistert. Besonders intensiviert habe ich die Themen „Facilition von Gruppenprozessen“ und „Veränderungsprozesse von Menschen und Gruppen“. Darüber steht ein Ansatz, den ich „Archetype Leadership“ nenne. Ziel ist es, die Führung von Gruppen und die Führung von sich selbst durch einen systemischen Moderationsansatz zu verbessern. Dieser Ansatz äußert sich nicht nur in den Camps des SURF CLUB ALTONA e.V., sondern auch in der Beratung unterschiedlicher Unternehmen und Organisationen. Im Kern gilt es, das System mit Sinn (Archetypenbestimmung) auszustatten und einen guten Blick auf die gerade leisen Stimmen und Tabuthemen in einer Gruppe zu haben. So wird aus einem tiefen Markenprozess die Voraussetzung geschaffen, mithilfe von Konflikten in nachhaltige Veränderungsprozesse einzusteigen. Eine wunderbare Arbeit, die mich erfüllt und zugleich sehr wirksam ist.

 

 

 

2013

Die letzten vier Jahre habe ich mich noch intensiver mit den Themen, Trauma, Archetypen, Storytelling, Organisationsentwicklung und Mediation beschäftigt. Seit Anfang des Jahres habe ich ein Coaching-Mandat übernommen und moderiere Konfliktsituationen. Diese Arbeitsbereiche sind sehr frisch und erhellend. Ich bin Kooperationen eingangen (z.B. Das Wertehaus), habe die gemeinnützige Plattform SURF CLUB ALTONA ins Leben gerufen und bin begeistert von den Angeboten des Deep Democracy Institute. Seit kurzer Zeit sitze ich wieder in der Schanze, bei der Design-Agentur Paperlux (Schulterblatt 1). Der intensive Austausch mit Coach, Trainern und Beratern aus verschiedensten Disziplinen, haben mein Weltbild erweitert und meiner Arbeit mehr Tiefe gegeben. Dafür bin ich sehr dankbar! Im April diesen Jahres kam ein erster Seminargedanke. Mit drei Männern bin ich nach Portugal geflogen und habe ihnen Wellenreiten beigebracht. An der Idee, Wellenreiten zu nutzen, um Erfahrungshorizonte zu erweitern werde ich gerne weiter arbeiten. Es rockt!

 

 

2009

In diesem Jahr habe ich mich umbenannt. Aus "Freies Planning für Freie Bürger", wurde kcbplanning. Ich heiße halt so, wie ich nun mal heiße (das wäre wieder etwas für das Studio Braun...). Meine Zelte habe ich in der Detlev-Bremer-Strasse, auf dem Kiez aufgeschlagen. Das Büro teile ich mir mit der Social Media-Agentur strg.dk. Meine latente Umtriebigkeit hat mich mit vielen spannenden Themen in Kontakt gebracht. Ich arbeite heute sehr anders, als noch vor einigen Jahren. Und mir ist klar geworden, woran ich am meisten Spaß habe. Menschen und Marken dabei zu helfen, ihre Bestimmung zu finden und diese zu ihrer möglichst vollen Entfaltung zu bringen. Ganz einfach.

 

2003

Meine (Ex-)Frau Steffi war im siebten Monat schwanger und studierte BWL in Hamburg. Und ich begann frei zu arbeiten. U.a. für den Spin-Off einer Unternehmensberatung aus dem St. Gallen Umfeld. Hinzu kamen die ersten Agenturbuchungen und ein toller Finanzdienstleister aus Hamburg (Truscon). Bis heute blicke ich auf ein paar hundert freie Jobs zurück, die mir meistens sehr viel Spaß gebracht haben. Ich war sechs Monate intern. Interims-Planner bei BBDO für Mars Petcare, Marketingverantwortlicher bei der Truscon und Urlaubsvertretung bei Grey Hamburg, auf den Marken Lucky Strike und Dunhill. Nebenbei habe ich ein neues Modell zum Management von Marken entwickelt. Das Markenbedeutungsspiel©

 

 

2002

Nach sechs Monaten Indonesien kam ich zurück und war Director of strategic Planning bei der Economia. Der heimliche Auftrag hieß, „mach den Laden fit für die Gegenwart“. Also baute ich das Planning auf, half zwei große Kunden zu gewinnen (Diebels, Berentzen) und baute die Agentur dezent um. Irgendwann ging es nur noch um Politik, Seilschaften und Macht, was mich immer mehr von meiner inhaltlichen Arbeit entfernte. Ich hinterließ einen Zettel auf meinem Schreibtisch. Dort stand geschrieben: „Gone surfing“.

 

 

1998 

Schön war es! Wir saßen mit bis zu 15 Mitarbeitern im Jungfrauenthal und arbeiteten als integrative Full-Service-Agentur. Von Onlineplattformen für ein Car-Leasing Unternehmen, über intern. Audi, bis hin zu Jugendmarketing für 8x4 und Leadfunktion für Osborne-Brandy reichten die Aufträge. Nebenbei durfte ich noch für zwei Jahre im BBDO ThinkTank mitarbeiten und den Zusammenhang zwischen Gottwerden und Konsum erläutern. Dann waren meine Batterien etwas arg leer. 

 

 

 

1997 

Anna-Luise Pielsticker zog es zu Unilever und ich wurde an Stein Promotions verkauft. Eigentlich wollte ich da ja nur lässig ein paar BTL-Konzepte tippen und die Magisterarbeit endlich schreiben. Daraus wurde nichts. Stattdessen schrieb ich ca. 1 Mio Konzepte, zu denen die klassischen Agenturen zu träge waren. Mit stetigem Erfolg, sollte ich noch enger in die Organisation eingebunden werden. Anstatt dessen gründete ich die C&C-Abteilung und setzte mich ab.

 

 

 

1996 

Konzept/Beratung in der kleinen Agentur Pielsticker strategische Kommunikation. Meisterleistung: Die Neuorganisation des Marketings und des Vertriebs von Bacardi nicht hinbekommen zu haben. Learning: Wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt...

 

 

1995 

Zunächst Praktikant in der Agentur Forecast. Dann Texter/Konzeptioner. Gerne eingesetzt für die West und für Jack Daniel`s. Insbesondere Bacardi/Jack Daniel`s kam in den Genuß von seltstrefferentiellen Systemen zur Gewinnung von Brand Ambassadors. 

 

 

1990

Studium der angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg. Schwerpunkte: BWL, Sprache und Kommunikation, Tourismusmarketing, Grundlagen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Ein wenig von allem. Zwischendrin: Wellenreit- und Snowboardlehrer, Aushilfsmodel, Kellner, Mitgründer Fuckin Wave Company und Mitherausgeber der Gefrierbrand (Surf-Fanzine).